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Steigerwald bis Fränkische Schweiz: Brauerei- und Bierkellertour

ein klassischer fränkischer Bierkeller  |  Bildquelle: Reinhard Feldrapp / Genussregion Oberfranken

ein klassischer fränkischer Bierkeller | Bildquelle: Reinhard Feldrapp / Genussregion Oberfranken

ein klassischer fränkischer Bierkeller  |  Bildquelle: Reinhard Feldrapp / Genussregion Oberfranken Schattige Bäume - frisches Bier - herzhafte Brotzeiten  |  Bildquelle: Bierland Oberfranken ein klassicher fränkischer Bierkeller  |  Bildquelle: Bierland Oberfranken Attraktion für Jung und Alt  |  Bildquelle: Bierland Oberfranken der Ursprung: kühle Felsenkeller  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Brauereikeller  |  Bildquelle: Maisel's Brauereimuseum Maßvoll getrunken - ein echter Genuss!  |  Bildquelle: Martin Bursch / Genussregion Oberfranken

Beschreibung:

Ein Vorschlag für eine attraktive Radltour - nicht nur für Biertrinker - kommt vom Verein Oberfranken Offensiv. Am Weg liegen eine wohl weltweit einmalige Fülle kleiner Brauereien mit zahlreichen Biersorten, die auf schattigen Bierkellern ausgeschenkt werden, aber auch viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Weltkulturerbestadt Bamberg mit dem ehrwürdigen Heinrichsdom, die malerische Fachwerkstadt Forchheim mit der alten Kaiserpfalz sowie zahlreiche kleinere und größere Städtchen und Dörfer.

Die Strecke führt durch eine hinreißend schöne Landschaft vom östlichen Steigerwald bis in die Fränkische Schweiz. Wir radeln im Maintal und entlang von Rauher Ebrach, Regnitz, Wiesent und Leinleiter. Insgesamt beträgt die Streckenlänge 202 km. Sie führt meistens über asphaltierte Wege, die in beide Richtungen befahrbar sind. Die Route ist mehrfach an das Bahnnetz angebunden. Sie können also jederzeit auch einen individuellen Streckenausschnitt wählen. Näheres zur Streckenführung sowie eine Kartendarstellung finden Sie unter: http://www.oberfranken.de/Brauereien--und-Bierkellertour.htm.

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Kulinarisches:

Vom östlichen Steigerwald bis ins Forchheimer Land haben sich so viele individuelle kleine Hausbrauereien erhalten, dass man mit dem Probieren der vielen Spezialitäten gar nicht hinterher kommt. Traditionell werden hier Kellerbiere ausgeschenkt, die zum Ende der Brauperiode im März in die kühlen Felsenstollen eingelagert wurden und dort über die Sommermonate frisch blieben.

Kellerbiere sind unfiltriert und daher leicht hefetrüb. Die natürlichen Inhaltsstoffe, wie Eiweiß, Bierhefe, Vitamine und andere Geschmacksträger, die normalerweise bei der Filtration entfernt werden, sind im fränkischen Kellerbier vollständig erhalten und machen es so bekömmlich. Im Geschmack ist das Kellerbier vollmundig-würzig mit feinen, ausgewogenen Malz- und Bitternuancen.

Bei der Gärung und Reifung des Bieres entsteht Kohlensäure, die bei vielen herkömmlichen Biersorten mit Gegendruck, dem sog. „Spundungsdruck“ im Bier gebunden wird. Beim ungespundeten Kellerbier verzichtet man auf diesen Gegendruck und lässt es etwa vier bis sechs Wochen ohne Druck reifen. Dafür wird der Spund des Fasses rechtzeitig entfernt, so dass die überschüssige Kohlensäure entweichen kann. Dadurch entsteht ein spezieller Biercharakter mit wenig Kohlensäure, der beim Einschenken nur wenig Schaum bildet.

Auf vielen Kellern werden besondere Brotzeitspezialitäten serviert, die für die Region typisch sind. Hierzu gehört z.B. ein Bamberger Rettich zu Brot und Butter. Oder eine üppige Brotzeitplatte mit typischen Wurstspezialitäten. Unbedingt probieren sollte man das "Zwetschgenbaames" - ein besonderer, sehr fein aufgeschnittener Rinderschinken. Im Sommer schmeckt auch ein Ziebelaskäs (Quark mit Zwiebeln) oder eine "eingeschnittene Wurst", Wurst oder Käse "mit Musik" und vieles mehr.

Unser Tipp für Radfahrer: Zu diesen Spezialitäten schmeckt auch eine Apfelsaftschorle oder ein leichtes Radler!

Saison:

ganzjährig

Links:

http://www.oberfranken.de/Brauereien--und-Bierkellertour.htm

 

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