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Markt Wiesenttal: Wandern und Genießen in romantischer Landschaft

in der Binghöhle  |  Bildquelle: Foto: Dr. Rüdiger Hess

in der Binghöhle | Bildquelle: Foto: Dr. Rüdiger Hess

in der Binghöhle  |  Bildquelle: Foto: Dr. Rüdiger Hess die Museumsdampfbahn   |  Bildquelle: Dr. Rüdiger Hess Pomme Royal - Apfelsekt aus der Fränkischen Schweiz  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken viel Handarbeit ist nötig!  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken viel Handarbeit ist nötig!  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken Pomme Royale - aus den Apfelgärten der Fränkischen Schweiz  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken

Beschreibung:

Der Markt Wiesenttal im oberfränkischen Landkreis Forchheim liegt im Zentrum der Ferienregion Fränkischen Schweiz. Die heutigen Ortsteile Muggendorf und Streitberg gelten als die ältesten Luftkurorte der Region, die sich 1972 mit weiteren Ortsteilen zum Markt Wiesenttal zusammenschlossen.

Ursprünglich führte die bizarre Landschaft rund um Wiesenttal den Namen "Muggendorfer Gebürg". Mit der berühmten Pfingstreise der beiden Erlanger Studenten Ludwig Tieck und Wilhelm Wackenroder von 1793, die darüber in schwärmerischen Briefen berichteten, begann die romantische Entdeckung der Wanderregion "Fränkische Schweiz". Zuvor schon hatten erste Höhlenforscher die sagenumwobenen Höhlen des Muggendorfer Gebirges erforscht.

Schon 1852 wurde Streitberg und kurz danach auch Muggendorf zum Kurort erklärt. Ein erstes ausgeschildertes Wandernetz, Höhlenführungen, Molkenkur und Wasserheilanstalt wurden schon bald zu gefragten Angeboten für zahlreiche Sommerfrischler, die im Land der Burgen, Höhlen, Felsen und Täler Erholung suchten. Treffend im Sinne der damaligen Zeit beschrieb der Altertumsforscher und Gründer des Germanischen (National-)Museums die Region um Wiesenttal als "Schlupfwinkel des deutschen Gemüts".

Auch heute kann man sich dem Zauber landschaftlicher Schönheiten rund um Wiesenttal ebenso wenig entziehen wie der Faszination der Burgen- und Höhlenlandschaft rund um den Ort. Deshalb empfehlen wir den Aufenthalt hier für atemberaubende Wanderungen und Entdeckungen über und unter Tage sowie zur Erkundung der besonderen Spezialitätenlandkarte dieser Region zu nutzen.

Unser besonderer Tipp: zwischen dem 1. Mai und Ende Oktober verkehren zwischen Ebermannstadt und Behringersmühle an allen Sonn- und Feiertagen Museumszüge des Vereins Dampfbahn Fränkische Schweiz. Dazu besteht über das Netz der Agilis-Verkehrsgesellschaft Anschluss von und nach Forchheim. So kann man wie in Zeiten der ersten Sommerfrischler mit der Dampfbahn nach Streitberg und Muggendorf reisen und hier einen wunderschönen Tag erleben und genießen!

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Kulinarisches:

Die reichhaltige Gastronomie im Markt Wiesenttal lädt während Ihres Aufenthalts zu einem gemütlichen Essen ein. Unter
http://www.wiesenttal.de/docs/Seite81-3980.htm finden Sie ein Verzeichnis der örtlichen Gastronomiebetriebe.

Wie in der gesamten Fränkischen Schweiz hat auch in Wiesenttal das Brennergewerbe eine besondere Bedeutung. Unter den ansässigen Brennereien gehört die Alte-Kurhaus-Brennerei Hans Hertlein zu den ältesten Betrieben. Das Sortiment ist äußerst umfangreich: Aus den Früchten der Region werden die "guten Geister" gewonnen, edle Fruchtsaftliköre komponiert der Destillateur, Walnüsse sind die Basis für den Walnußgeist und den Walnußlikör - aus dem Destillat der Haselnüsse wird der Haselnußgeistkreiert Das Hauptprodukt aus der Alten Kurhausbrennerei Hans Hertlein ist der Kräuterbitter-Likör HERTLEINS STREITBERGER BITTER: er wurde 1898 erstmals hergestellt, zu einer Zeit, wo die Menschen noch eine innere Beziehung hatten zum "Kräutergarten Natur". 53 Kräuter, Beeren, Wurzeln und Rinden werden nach der Originalrezeptur eingewogen, mittels Perkolation werden den Kräutern die Inhaltsstoffe "entlockt. Der gewonnene Kräuterextrakt wird monatelang zur Reifung in Tongefäßen gelagert, bis er weiterverarbeitet wird.

In der ebenfalls alt eingesessenen Brennerei Adler, gegründet im Jahre 1921, werden heute etwa 45 verschiedene Liköre und Brände von dem gebürtigen Südtiroler Mathias Pircher mit Herz und Sachverstand erzeugt. In der Probierstube "Höhlenklause", direkt neben dem Abstieg zur Binghöhle, kann man diese ebenfalls gleich vor Ort probieren. Hier erwarten Sie im gemütlichen und "geistvollen" Ambiente Kostproben verschiedener edler Brände und Liköre sowie die berühmten Kräuterdestillate "Streitberger Schütz- und Alt-Bitter".

Links:

http://www.wiesenttal.de/index.php?page=21sehenswertes
http://www.lochstein.de/hoehlen/D/fralb/fs/muggen/muggen.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Bingh%C3%B6hle
http://www.fsvf.de/schlupfwinkel.php
http://www.fraenkische-schweiz.com/sport/wandern/ortswege/wandern-muggendorf.html
http://www.ammoniten-museum.de/
http://www.wiesenttal.de/docs/Seite81-3980.htm
http://www.brennerei-schilling.de/
http://www.streitberger-bitter.de/
http://www.adlerbrennerei.de/brennerei.html
http://www.dampfbahn.net/DE/index.htm

 

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