Lebensmittel wirft man nicht weg
Schauspielerin Bettina Zimmermann legt Grundstein für museumspädagogisches Programm für Schulen

Ende 2019 spendete die Schauspielerin Bettina Zimmermann (Soko Kitzbühel, Ein Fall für zwei) ihren im Rahmen einer ZDF-Terra-X-Sendung erzielten Gewinn in Höhe von Euro 10.000,- spontan den Museen im Kulmbacher Mönchshof: Das museumspädagogische Programm „Brot ist Leben – Lebensmittel wirft man nicht weg“ ist so konzipiert, dass die Schüler im Bayerischen Bäckereimuseum den Wert von Lebensmitteln schätzen lernen und sich im Kochen üben können.

Bettina Zimmermann in Kulmbach
Unterstützt die Museen im Kulmbacher Mönchshof mit einer großzügigen Spende: Schauspielerin Bettina Zimmermann (3. v. li.) mit dem Vorstand des Museumsvereins Stefan Soiné, Landrat Klaus Peter Söllner, Markus Stodden und Sigrid Daum-Sommermann (von links).

Der Vorstand des Museumsvereins dankte Bettina Zimmermann bei einem Besuch in Kulmbach nun persönlich: „Mit dieser großzügigen Spende haben Sie den Grundstein für ein wertvolles museumspädagogisches Programm gelegt, das wir – coronabedingt – ab Herbst diesen Jahres durchführen werden“, freut sich Stefan Soiné, Vorsitzender des Vorstands, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Markus Stodden und Landrat Klaus Peter Söllner, der auch Vorsitzender der Genussregion Oberfranken ist.

Brot ist Leben – Lebensmittel wirft man nicht weg

Sigrid Daum-Sauermann stellte stellte das museumspädagogische Programm „Brot ist Leben – Lebensmittel wirft man nicht weg“ vor. Die ehemalige Geschäftsführerin der Museen im Kulmbacher Mönchshof ist dem Verein weiterhin verbunden und hat das Programm in Abstimmung mit Bettina Zimmermann entwickelt: „In unserer Wegwerfgesellschaft wird es immer wichtiger, Kinder dafür zu sensibilisieren, achtsam mit Lebensmitteln umzugehen.“ Um dies den jungen Menschen in einem kurzweiligen Gruppenerlebnis nachhaltig, lehrreich und mit viel Freude vermitteln zu können, werde das Museen-Team Schulklassen aus ganz Oberfranken nach Kulmbach in das Bayerische Bäckereimuseum einladen. „Hier erhalten die Schüler eine Museumsführung zum Thema ‚Hunger‘ und können dann im Anschluss in der museeneigenen Koch- und Backschule aus Brotresten etwas Feines zubereiten“, erläuterte Daum-Sauermann.
Bettina Zimmermann ihrerseits lobte das Programm insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Geschehnisse: „Ich bin vom Bayerischen Bäckereimuseum mehr als begeistert und bin sehr froh, dass mein Gewinn nun bald jungen Menschen in Form von museumspädagogischer Vermittlungsarbeit zu Gute kommen wird. Das Thema ‚Hunger‘ bzw. die Wertschätzung für unser ‚täglich Brot‘ jungen Menschen lehrreich und spielerisch zugleich zu vermitteln, ist dringender denn je.“ Und sie fuhr fort: „Danke, dass Sie sich hier alle so engagiert für die kulturelle Bildung und Bewusstseinsförderung unserer Gesellschaft einsetzen.“

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