Immaterielles Kulturerbe BayernImmaterielles Kulturerbe

07.03.2018

10 oberfränkische Kommunen als Genussorte ausgezeichnet



1Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat am 5. März die ersten 46 Genussorte ausgezeichnet. Das schöne daran: 10 davon kommen aus Oberfranken. Ausgezeichnet wurden

•    Aufseß, Landkreis Bayreuth, Bad Staffelstein, Landkreis Lichtenfels, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Fränkischer 13-Brauereien-Weg, Landkreis Bamberg, Kräuterdorf Nagel, Landkreis Wunsiedel, Neudrossenfeld, Landkreis Kulmbach, Rund ums Walberla, und der Landkreis Forchheim

“Ihre Orte, Gemeinden und Städte zeichnen sich durch eine gelungene Kombination aus regionalen Spezialitäten, handwerklicher Herstellung und gelebtem Genuss aus und tragen wesentlich dazu bei, der Öffentlichkeit die kulinarischen Schätze und Traditionen Bayerns näher zu bringen”, so der Minister in seiner Festrede.

Bayern und seine Regionen haben eine Vielfalt an besonderen Produkten und kulinarischen Schätzen, wie nur wenige Länder. Sich dieses Reichtums bewusst zu werden, ist Brunner ein großes Anliegen. Aus diesem Grund hat er im letzten Jahr die Premiumstrategie für Lebensmittel ins Leben gerufen. Der Ansatz basiert dabei auf drei Säulen: Neben der Auszeichnung von 100 Genussorten wurde im Sommer 2017 die „Genussakademie Bayern“ in Kulmbach eröffnet und zudem unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit der Wirtschaft spezielle Wertschöpfungsketten für hochwertige Produkte wie z. B. das „Bayerische Strohschwein“. Insgesamt sollen diese Ansätze dazu beitragen, das Bewusstsein für die besonderen bayerischen Produkte zu schärfen und gezielt die Segmente an der „Spitze der Qualitätspyramide“ besser zu erschließen.

Im Rahmen des Wettbewerbs „100 Genussorte Bayern“ werden – passend zum 100jährigen Bestehen des Freistaats – besondere Orten mit eigenständiger kulinarischer Tradition gesucht. Grundlage für die Auszeichnung ist ein umfangreicher Kriterienkatalog. Für die Auswahl der Genussorte zeichnet eine unabhängige Fachjury verantwortlich, welche die eingegangenen Bewerbungen auf „Herz und Nieren“ geprüft, begutachtet und bewertet hat. Über 150 Bewerber haben an der ersten Wettbewerbsrunde teilgenommen, die sich durch außerordentliche Vielfalt und ein großes Engagement auszeichnen.

Die 46 ausgezeichneten Genussorte sind Botschafter für Bayern kulinarisches Erbe, denn sie stehen im besonderen Maße für regionale Vielfalt und die engagierten Menschen, die sich für kulinarische Traditionen einsetzen.

Was ist ein Genussort?
Wenn ein Ort, eine Gemeinde oder eine Stadt eine oder mehrere kulinarisch hochwertige Besonderheiten zu bieten hat, z. B. ein ortstypisches Gebäck oder eine Wurstspezialität, und diese besonderen Spezialitäten

• für einen unverwechselbaren Genuss stehen,
• Bezug zur lokalen Geschichte, Handwerk, Land(-schaft) und Leuten haben,
• aus regionalen Rohstoffen hergestellt werden,
• bei der Erzeugung oder Verarbeitung im Ort aktiv erlebt werden können,
• aus einer herausragenden kulinarischen und kulturell geprägten Gemeinde oder Stadt stammen,
• eine lange Tradition oder interessante Entstehungsgeschichte haben,
• zur Identifikation der Menschen vor Ort mit Ihrem kulinarischen Erbe beitragen und
• für Einheimische und Gäste bekannter werden sollen.

vgl. https://www.100genussorte.bayern/


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