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Schmölz: ein historisches Kleinod: der Kräutergarten beim Pfarrhaus

ein Gartenkleinod: der historische Pfarrgarten in Schmölz  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

ein Gartenkleinod: der historische Pfarrgarten in Schmölz | Bildquelle: Uta Hengelhaupt

ein Gartenkleinod: der historische Pfarrgarten in Schmölz  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt nach altem Vorbild wiederhergestellt: der Kräutergarten in Schmölz  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt über 300 Kräuter wachsen auf den Beeten  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt ein Gartenidyll von besonderem Reiz  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Details  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blüten  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Beeren  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Details  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Phlox  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Details  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Details  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Details  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt sorgfältig beschriftete Kräuter  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blumen und Kräuter im historischen Pfarrgarten von Schmölz  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt das alte Pfarrhaus von Schmölz  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

Karte:

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Beschreibung:

Aus dem alten Pfarrgarten entwickelten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Küps-Schmölz ab 1988 den heutigen schönen Kräutergarten. Hier kann man uralte Bauerngartenpflanzen, aber auch Färber- und Bienenkräuter bewundern. Über 200 beschilderte Pflanzen geben bei einer sachkundigen und unterhaltsamen Führung ihre Geheimnisse preis.

Wer nach Schmölz kommt, sollte sich etwas Zeit nehmen, denn in dem kleinen Ort und der näheren Umgebung lassen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Schloß Schmölz und weitere Adelssitze, entdecken.

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Kulinarisches:

Ein Besuch im Kräutergarten Schmölz lohnt sich einfach nur zum Anschauen und Genießen. In der „Apotheke Gottes“, wie die natürlich helfenden Kräuter auch oft genannt werden, finden Sie viele Anregungen für den Umgang mit Pflanzen und Heilkräutern.

Mit über 200 informativ beschilderten Pflanzen liegt der Schwerpunkt bei den Heil- und Gewürzkräutern, hinzu kommen alte und neue 0bst-, Gemüse- und Ackerpflanzen, Bauerngartenstauden, Färbe- und Bienenpflanzen und viele andere Vertreter der Flora. Ein jährlich wechselndes Schwerpunktthema wie „Schmetterlingspflanzen“, „die Pflanzen im Volks- und Aberglauben“ oder „Essbare Wildkräuter“ weist immer wieder auf die vielseitige Bedeutung und Verwendung fast aller Garten- und Wildpflanzen hin.

Die Geschichten rund um die Verwendung vieler Kräuter, sei es als Hausmittel, zum Würzen und Essen, im Volks- und Aberglauben oder auch schon bei der Aussaat und Vermehrung sind oft spannender als das reine Fachwissen. So waren zum Beispiel die „Käsla“ oder „Brödla“, die Samen der heilkräftigen, aber unscheinbaren Gänsemalve bis nach dem 2. Weltkrieg noch fast allen Kindern als Knabberkost und Hungerstiller am Wegesrand bekannt. Genauso ging es dem Schlangen- oder Wiesenknöterich (Botanisch: Polygonum bistorta), dessen Blätter, auch Otterzungen genannt, im Frühjahr im Frankenwald in großen Mengen gesammelt wurden, um dann zu einem sättigenden, vitaminreichen Spinat verarbeitet zu werden; die Pflanze erkennt heute fast niemand mehr im Garten oder in den feuchten Wiesen, an den Namen „Kühl“, „Keul“ oder „Köhl“ erinnern sich noch viele alte Leute.

Dieses Wissen über Altbekanntes weiterzugeben, „neue“ Pflanzen wie Andenbeere, Rucola oder Thai-Basilikum kennenlernen oder die Blütenstände der riesigen Erzengelwurz bestaunen zu können, das ist ein Anliegen der Mitglieder im Obst- und Gartenbauverein, die in die Pflege des Gartens viel Zeit und Geld investieren. Gleichzeitig erfahren die Betreuer des Kräuterlehrgartens von den Besuchern oft Neues, so dass jeder Besucher herzlich willkommen ist.

Termin:

Der Kräutergarten in Schmölz ist ganzjährig geöffnet. Sie können den Garten jederzeit gerne besuchen, vieles erfahren über Heil- und Gewürzkräuter, über Bauerngartenstauden, Färbe- und Bienenpflanzen sich über Verwendung in der Volksmedizin, oder sich über Brauchtum informieren, bei der Vorsitzenden des Gartenbauvereins eine Führung buchen und vieles mehr.

Nach dem Kräutergartenbesuch lädt der ökologisch-botanischen Lehrpfad (6 km) zur Wanderung ein. Info-Tafel und nächste Station auf dem Festplatz beim Schloss.

Saison:

in der warmen Jahreszeit

Links:

http://www.landespflege-lichtenfels.de/export/download.php?id=109
http://www.gartenbauverein-schmoelz.de/

 

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